Pfadistamm Kreta  
 
  2010 So-La 23.11.2017 14:33 (UTC)
   
 
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Piraten So-La (Kreta & Dübelstein)

Als die Pfadistämme Kreta und Dübelstein ihr Antreten individuell ausgeführt hatten, strebten sie beide den Hauptbahnhof Zürich an und vereinten sich dort, um zusammen das zweiwöchige Sommerlager zu erleben. Nach einem gelungenen Begrüssungsspiel, wo wir herausfanden welches Lieblingswaschmittel wir bevorzugen, lieferten wir uns ein hartes Match im „Sunriesefussball.“ Kurz darauf besuchte uns Pirat Holzöpfel, welcher uns erzählte sein Schiff sei gestohlen worden.  Er fragte ob wir ihm dabei helfen könnten sein Schiff wieder zurückzuerobern. Hilfsbereit wie wir sind, machten wir uns auf den Weg und die Reise begann!

Nach dem Marsch von Guggisberg zum Lagerplatz machten wir uns daran unsere Zelte aufzubauen. Dazu entstanden auch eine Küche und ein Sarasani. Eine Gruppe arbeitete an einem Piratenschiff. Nach dem langen und anstrengenden Lageraufbau waren wir zwar noch nicht fertig aber zufrieden.

Pirat Holzöpfel und seine Crew stellten mit uns Regeln auf für das Zusammenleben an Bord.

 

Mit voller Kraft begannen wir am darauf folgenden Tag wieder den Lagerplatz aufzubauen. Am Abend wurden alle Pfadis für ihre getane Arbeit und ihr Einsatz, von Pirat Holzöpfel, mit reichlich Lagergeld  belohnt.

 

Am nächsten Morgen wurden wir früh geweckt und rannten einen Marathon durch das Hochland von Bern. Es war schön aber zugleich sehr kraftraubend. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es weiter mit Volleyball und anderen tollen Sportarten.

Müde gingen wir zu Bett, doch lange konnten wir unsere Augen nicht schliessen. Wir wurden von Pirat Chriesibei und seiner Mannschaft durch viel Krawall und Lärm geweckt. Doch wir konnten die Piraten abwehren und in die Flucht schlagen. Wir folgten der Karte, liessen einen „Schnürlipfad“ hinter uns und gelangten so zu einem Feuer. Dort lenkten wir die feindlichen Piraten ab und stahlen ihre Waffen und den Schatz!

 

Am dritten Tag als wir ein köstliches Mittagessen genossen hatten, lernte uns die Crew von Pirat Holzöpfel am Nachmittag wichtige Dinge für den Piratenalltag. Darunter war zum Beispiel das Erlernen von Seemannsknoten, das Bauen eines Unterschlupfes mit Blachen und Zelteinheiten, das Verständigen ohne Telefon und wie man sich auf hoher See orientieren kann. Am Abend besuchte uns Pirat Holzöpfel mit einer schlechten Nachricht, er habe den Schatz beim Glücksspiel verloren! Um den Schatz zurück zu gewinnen gingen wir am Abend in ein Casino und versuchten unser Glück in Spielen wie Black Jack, Poker oder Roulette.

 

Nach einer erfolgreichen langen Nacht im Casino standen wir am nächsten Morgen früh auf. Uns erwartete eine spannende Reise weit weg vom Lager. Pirat Holzöpfel teilte uns mit, dass sich die Piraten immer schneller vermehren, später wolle er sie alle bekämpfen, doch dafür benötige er unsere Hilfe. So machten wir uns in 4-5er Gruppen auf den Weg, um herauszufinden, wie viele Piraten es wirklich sind, wo sie sich aufhalten und was sie vor haben.

Erschöpft waren wir als wir am nächsten Tag gegen 13.00 Uhr wieder auf dem Lagerplatz ankamen. Alles Erlebte wurde den anderen Gruppen in einer Präsentation erzählt. Einige waren an einem See und gingen baden, andere übernachteten bei einem Bauern im Stroh und eine andere Gruppe bekam Velopumpen und Korkzapfen geschenkt und lieferte sich damit eine Schlacht. Pirat Holzöpfel war ganz begeistert von unseren Präsentationen.

Am Abend wurden wir gewarnt, Pirat Chriesibei wolle uns angreifen. Mit einem lustigen „Riesenschiffliversenkis“ gewannen wir gegen Pirat Chriesibei und seine Crew, liessen ihn aber aus Mitleid wieder laufen.

Wer am nächsten Morgen seinen Kopf aus dem Zelt streckte, konnte sich nicht an der Sonne erfreuen, es regnete in Strömen. So wunderte es die Leiter nicht, dass die Motivation für die anstehende Sportolympiade sich in Grenzen hielt. Ausgerüstet mit Regenjacke, Regenhose und Gummistiefeln machten wir uns an die Aufgaben. In 4er Gruppen bestritten wir ein Seilspringen mit der Ganzen Gruppe, einen Kanisterhindernislauf und ein Hindernislauf mit Löffel und Pingpong-Ball. Die Siegergruppe erhielt einen tollen Preis.

Da wir letzte Nacht von Piraten angegriffen wurden, hatten wir Angst vor weiteren Angriffen. Um uns vor den Piraten zu verstecken teilten sich die in Gruppen auf und übernachteten eine Nacht in der Wildnis. Dadurch dass es immer noch regnete begleitete jede Gruppe ein Leiter und half ihnen ein Feuer zu entfachen und ein „Berliner“ aufzubauen. Später waren die Pfadis dann ganz auf sich gestellt und mussten selbst ein Nachtessen zubereiten.

 

Nach einer langen, kalten und nassen Nacht ging es am nächsten Tag zum Baden, und zwar im Hallenbad von Freiburg. Am Abend hatten wir während dem Legergericht die Chance unsere Beschwerden gegeneinander loszuwerden. Wir behandelten gerade einen Fall, in dem es um gewollte Körperverletzung ging, als wir unterbrochen wurden. Ein Auto fuhr auffällig langsam am Lagerplatz vorbei. Eine Person stieg aus und hängte einen Zettel an den Zaun, welcher den Platz einzäunte. Aus den Informationen die sich auf dem Zettel befanden konnten wir schliessen, dass unsere Ex-Stafü’s unsere Fahnen geklaut hatten. Natürlich wollten wir diese zurückholen, also gestalteten wir einen Schlachtplan. Wir teilten uns in Gruppen auf, eine Gruppe kontrollierte alle Autos die vorbeifuhren, eine versteckte sich im Schiff um im Notfall gleich angreifen zu können, eine sass im Sarasani und lenkte den Feind ab, 2er Teams verteilten sich rund um den Platz und kontrollierten das Gelände. Nachdem wir Paul den Tintenfisch ausführlich befragt, uns als Piraten verkleidet und einige unbekannte Meeresfrüchte gegessen hatten, machten wir uns mit Pickel und Spaten auf die Suche nach einer vergrabenen Kiste in der sich unsere Fahnen befanden.

 

Am Sonntagmorgen hiess es: sich waschen, Zähneputzen, frische Kleider anziehen, Zelte und Lagerplatz aufräumen etc. Denn es war Besuchstag und unsere Eltern, Geschwister, Grosseltern, Freunde, alte Bekannte und Verwandte kamen uns besuchen. Die Lagerfirmen liefen so gut wie noch nie, das improvisierte Theater der „Ämtligruppen“ über den Lageralltag war sehr amüsant und die Versteigerung der im eigenen Ofen gebackenen Brote war ein riesiger Erfolg!

 

Nach einem gelungenen Tag hiess es am nächsten Morgen früh aufstehen, da Pirat Holzöpfel uns besuchte und uns mitteilte, dass wir für eine Schiffsreise viel Proviant und Wasser brauchen, da der nächste Buy More aber eine Tageswanderung entfernt sei, beschlossen wir, die Strecke zu laufen. Nach den 16 Kilometern Marsch und einem Bad im Schwarzsee erreichten wir dann endlich das Chalet du Hohberg wo wir reichlich Spagetti Bolognese assen um uns wider zu stärken. Nach einer grossen Waschaktion und Kartenspielen mit Dessert haben wir am Abend auch noch unsere Wünsche auf WC-Papier festgehalten. In der Hoffnung, dass sie in Erfüllung gehen, haben wir sie dann begraben.

Mit Frühstück im Bauch und genügend Proviant im Rucksack machten wir uns in 3 Gruppen, auf den Weg, zurück zum Lagerplatz. Während die einen den Berg herunter rannten in der Angst, es würde sie jemand verfolgen, konnten die anderen das letzte Stück, auf der Ladefläche eines Autos zurücklegen. Angekommen am Lagerplatz genossen wir ein Sonnenbad und später ein feines Tomaten- oder Safranrisotto.

 

Pirat Holzöpfel kam und meinte, es käme wahrscheinlich zur Schlacht. Indem wir aus Ästen Schwerter und Dolche schnitzten, um uns auf die Schlacht vorzubereiten, verging der Nachmittag schnell. Als es dunkel wurde warteten wir gespannt auf einen Angriff, doch eine ganze Stunde lang passierte Nichts. Irgendwann hörten wir einen Knall! Danach war es wieder unheimlich ruhig. Plötzlich sahen wir einen Vulkan am Rand des Lagerplatzes, und nach einiger Zeit den Nächsten, so ging es weiter, bis fünf Vulkane uns durcheinander gebracht hatten. Dann kam auf einmal ein Pirat von Chriesibeis Crew, er hatte Pirat Holzöpfel als Geisel genommen und vor unseren Augen umgebracht. Nach dem Attentat entdeckten wir ein brennendes Kreuz hinter unseren Rücken und einen Hinweis. Der Hinweis führte uns zu Chinesischen Piraten die eine Piratenparty veranstalteten. Als wir wieder auf den Lagerplatz zurückkamen, waren die Leute von Pirat Chriesibei daran unser Schiff zu demolieren. Es gelang uns sie in die Flucht zu schlagen. Mit einem Siegergefühl legten wir uns schlafen.

 

Am Donnerstag hiess es, das Lager abbrechen und aufräumen, denn am Freitag ging es zurück nach Hause. Mit dem Zelte aufräumen hatten wir unsere Mühe, das Wetter wollte nicht so wie wir, immer wieder kam eine Nasse Überraschung und die fast trockenen Zelte waren wider nass. Und auch das „Fötzelle“ half nicht, die vermissten Pickel und Spaten zu finden.

Die Küchencrew war den ganzen Tag mit dem Abendessen beschäftigt. Sie machten ein Spanschwein, welches wirklich gut war, dazu gab es Kartoffeln und Salat. Um den Abend schön ausklingen zu lassen, sassen wir mit vollen Bäuchen um das riesige Feuer, sangen, diskutierten über das gelungene Lager, assen die restlichen Süssigkeiten von den „Fresspäckli“ bis wir uns dann müde aber zufrieden aufs Ohr hauten.

 

Nach einem individuellen Frühstück wanderten wir mit allem Gepäck nach Guggisberg. Dort warteten wir auf das Postauto, welches uns bis nach Schwarzenburg brachte. Von dort ging es dann mit dem Zug weiter, mit Zwischenhalt in Bern und dann bis nach Zürich. Müde, aber mit vielen schönen Eindrücken und Erinnerungen kamen wir zu Hause an und erzählten das Erlebte den Eltern, den Geschwistern und unseren Haustieren.

 

Bis auf ein nächstes Mal!

 

Allzeit Bereit

 

s’ Kreta Leiterteam

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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